Magnetstuhl-Therapie bei Blasenschwäche und Erektionsstörungen in Köln
Was ist die Magnetstuhl-Therapie?
Die Magnetstuhl-Therapie (extrakorporale Magnetstimulation) ist eine moderne, nicht‑invasive Behandlungsmethode, mit der eine Belastungsinkontinenz, eine überaktive Blase (OAB/Drang) und unterstützend Erektionsstörungen behandelt werden.
Wie läuft die Magnetstuhl-Therapie ab?
Während der Behandlung sitzen Sie bekleidet auf einem speziellen Stuhl und entspannen sich oder lesen. Kurze Magnetimpulse, die der Stuhl erzeugt, lösen kräftige, aber in der Regel gut verträgliche Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur aus. Ziel ist es, die Muskulatur zu stärken und Nervenreflexe zu beruhigen – ohne Operation, ohne Sonden.
Das Magnetfeld erreicht Nerven im Becken (u. a. Pudendus, sakrale Wurzeln S2–S4) und trainiert den Beckenboden automatisch. Viele Studien berichten dabei eine gute Verträglichkeit ohne relevante Nebenwirkungen [1–3].
Eine Sitzung dauert ca. 20–30 Minuten; üblich sind 2 Termine pro Woche über etwa 4 Wochen – also insgesamt acht Behandlungen. Ergänzend sind ggf. ein Trink‑/Toilettenprotokoll zu führen und ein Beckenbodentraining zu absolvieren. Die Verlaufskontrolle der Magnetstuhl-Therapie wird mit Fragebögen (z. B. ICIQ‑UI SF, OAB‑q, IIEF) erreicht.
Wie hilft die Magnetstuhl-Therapie in Köln bei Belastungsinkontinenz?
Bei der Belastungsinkontinenz kommt es zu ungewolltem Urinverlust bei Belastung wie bspw. Husten/Niesen/Lachen. Der Magnetstuhl stärkt die Schließ‑ und Stützfunktion der Harnröhre und wirkt so dem Urinverlust entgegen. Meta‑Analysen und kontrollierte Studien zeigen weniger Inkontinenzepisoden, geringeren Urinverlust und bessere Lebensqualität gegenüber Scheinbehandlung [1,4]. In prospektiven Studien berichten 47–68 % der Betroffenen über eine subjektive Besserung bis „geheilt“ nach einer Serie von Sitzungen [5].
Wie hilft die Magnetstuhl-Therapie in Köln bei einer überaktiven Blase (OAB)?
Wie hilft die Magnetstuhl-Therapie in Köln bei Erektionsstörungen?
Ein trainierter Beckenboden unterstützt das Halten des Blutes im Schwellkörper des Penis. Pilot‑ und frühe klinische Studien zur funktionellen Magnetstimulation berichten signifikante Verbesserungen der Erektionsfunktion im IIEF‑Fragebogen – besonders bei leichter bis psychogener ED [8,9]. Bei ausgeprägten Gefäß‑/Nervenschäden genügt die Methode allein nicht immer; sie kann dann ergänzend eingesetzt werden.
Sicherheit, Eignung und Grenzen der Magnetstuhl-Therapie
Die Magnetstuhl-Behandlung ist schmerzarm und alltagskompatibel. Relevante Nebenwirkungen sind selten [1–3]. Nicht geeignet ist sie bei bestimmten aktiven Implantaten/Metallen im Becken (z. B. Schrittmacher/Defibrillator) – klären Sie dies vorab. Bei schwerer Inkontinenz oder hochgradiger Erektionsstörung können weitere Maßnahmen (Training, Medikamente, ggf. Operation) nötig bleiben. Auffrischungen oder begleitendes Beckenbodentraining können den Effekt erhalten.

